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Information zum Inspektions-
und Wartungsvertrag



Die Vernunft setzt sich durch - jedenfalls bei Autofahrern.

Immer mehr Fahrzeugbesitzer bereiten ihr Auto auf den Winter vor und lassen es von Fachleuten gründlich durchchecken.

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Bei den Hausbesitzern und auch den Hausverwaltungen ist ein solches Vernunftdenken noch immer keine Selbstverständlichkeit. Dabei ist eine Dachwartung besonders wichtig. Und das nicht nur weil Stürme, auch in unseren Breitengraden, keine Seltenheit mehr sind.

Wie die Schadensstatistik zeigt sind Dächer, die schlecht oder gar nicht gepflegt und gewartet wurden, häufiger von Sturmschäden bedroht als gut gewartete Nachbardächer. Der Grund: Viele nur für den Fachmann erkennbare Hinweise auf beginnende Dachschäden werden nicht entdeckt. Damit hat der Wind (und noch häufiger der Windsog) einen Angriffspunkt. Schon ein einziger gelockerter Ziegel kann ursächlich für ein vollständig vom Sturm abgedecktes Dach sein.

Es kündigt sich aber nicht nur Sturm an. Wenn die Ableitung von Regen- und Schmelzwasser, z.B. durch Äste, Moos und Laub, rings um Dachfenster und Dunstrohre oder in Kehlen behindert wird, bahnt sich das Wasser einen neuen, eigenen Weg und der kann durch Rückstau direkt unter die Dacheindeckung führen. Sichtbare Schäden an den darunter liegenden Schichten, der Dämmung oder den tragenden Teilen der Dachkonstruktion treten dann oft erst Jahre später auf. Doch dann wird es teuer für den Hausbesitzer, der die Wartung sparen wollte.

Zwar ist der Anblick fast als romantisch zu bezeichnen, wenn dicke Eiszapfen vom Dach herunterragen - für Hausbesitzer kann das aber teuer werden. Wenn sich die Eiszapfen lösen und Passanten verletzen oder Fahrzeuge beschädigen, ist der Ärger vorprogrammiert. Der aber wäre in vielen Fällen durchaus vermeidbar gewesen. Ursache für die Eiszapfenbildung ist oft eine verschmutzte Rinne. Laub, Äste usw. behindern dann die Wasserabführung. Die Rinne läuft über und in nur einer strengen Frostnacht können die gefährlich schönen Eis-zapfen entstehen.

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Ebenso können auch undichte Dachrinnen zu Gefahrenherden werden. Ihr "steter Tropfen" verwandelt im Winter innerhalb kürzester Zeit den Gehweg in eine Eisbahn. Verletzt sich ein Passant durch einen Sturz, hilft auch die beste Hausbesitzerhaftpflichtversicherung nicht weiter.

Auch hier hätte eine regelmäßige Dachwartung, bei der gleichzeitig die Dachrinnen gereinigt werden sollten, Schlimmeres verhindert.

Nicht ganz ungefährlich sind auch Dachlawinen. Auch wenn die unterschiedlichen Landesbauordnungen nicht überall Schneefangsysteme zwingend vorschreiben: Empfehlenswert sind sie in jedem Fall, denn Schneefanggitter haben mehr Funktionen als die Vermeidung von Dachlawinen.

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Durch die allmähliche Erwärmung der Dachfläche oder einen Temperaturanstieg der Winterluft beginnt der Schnee auf der Dachfläche langsam abzurutschen. Dabei wirkt Tauwasser als ideales Gleitmittel. Während der Schnee auf der relativ glatten Dachfläche noch problemlos rutscht, wirkt die Dachrinne als Bremse. Hier sammelt sich der Schnee und staut sich auf. In der nächsten Frostperiode bildet sich in der Dachrinne Eis und der nachrutschende Schnee verdichtet sich. Nun kann die Dachrinne kein Tauwasser mehr abführen und läuft über. Dabei wird das Wasser über angrenzende Bauteile, meist die darunter liegende Mauer, abgeleitet und kann zu einer massiven Durchfeuchtung führen.

Das Dach ist eines der am stärksten beanspruchten Bauteile schlechthin. Durch Wartungund Pflege sichert man sich eine lange Lebensdauer des fachgerecht ausgeführten Daches.

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